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IXYLON

Fun, Family, Full Speed ...

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Grundgedanke bei der Konstruktion der Segeljolle IXYLON war, ein sportliches und sicheres Segelboot mit viel Platz im Cockpit zu schaffen. Es sollte viel Raum für den Fahrtensegler, aber auch Stabilität und nicht zuletzt Schnelligkeit für den Regattaeinsatz aufweisen. Mit der Ausführung als Kimmschwertjolle gelang dem Konstrukteur, Schiffbauing. Ulrich Czerwonka, mit der IXYLON ein genialer Kompromiß. Ende 1969 wurde die erste Ixylon vorgestellt und ausgiebig von erfahrenen Regattaseglern aus den Klassen Pirat und FD auf dem harten Revier des Greifswalder Bodden getestet und für ausgezeichnet befunden.

Neben dem großen Cockpit, welches sogar das Übernachten von zwei erwachsenen Personen erlaubt, gibt es einen großen wasserdichten Stauraum im Heck und einen spritzwassergeschützten Stauraum unter  dem Vordeck. So finden alle Gegenstände Platz, die der Segler für einen mehrtägigen Törn braucht.

Schwerter und Ruderblätter sind sehr leicht klappbar, so dass das Queren von Untiefen, das Anlanden und Slippen des Bootes kein Problem darstellen.

Die verjüngten Masten und Großbäume werden aus einer Aluminium-Speziallegierung hergestellt, die Biegekurven sind auf die Ansprüche der IXYLON abgestimmt. Durch den Einsatz dieses hochwertigen Materials beträgt das Gewicht eines Ixylonmastes nur ~7 kg, was sich positiv auf die Segeleigenschaften und den Aufwand beim Auf- und Abtakeln auswirkt.

Das Rigg wird durch die Wanten und das Fockfall (auch im Vorliek des Vorsegels befindet sich ein Draht) gespannt. Der Vorteil der Ixylonsegel  im Vergleich zu Stagreiter-Vorsegeln ist, dass das Vorliek immer gut gespannt werden kann und eine Gerade bildet, die für die Segeleigenschaften deutlich besser ist als die Wellenlinie, die eine Stagreiterfock aufweist. Zusätzlich gibt es bei der IXYLON das eigentliche Vorstag, welches bei nicht gesetztem Vorsegel für die Abspannung des Mastes sorgt, aber auch durch die Umlenkung zum Mastfuß ein Legen des Mastes erlaubt, ohne das Cockpit verlassen zu müssen (sehr hilfreich beim Unterfahren von Brücken).